Herzlich Willkommen beim Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V.!
Wir wollen für die Zukunft nachhaltig bauen!Mit Strohballen lassen sich auf einfache Weise hochwärmegedämmte, umweltfreundliche Wohnhäuser erstellen. Strohballen können als Wärme- und Schalldämmende Ausfachung in ein Holzständerwerk eingesetzt und verputzt oder verkleidet werden. Aber auch ein lasttragender Einsatz ist möglich, bei dem die Ballen als überdimensionale Mauersteine in einer verputzten Wand Dach- und Deckenlasten übernehmen. Außerdem gibt es weiter Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Altbausanierung und thermischen Gebäudeoptimierung. Der Fachverband Strohballenbau hat es sich zum Ziel gesetzt, den Strohballenbau regional und überregional zu fördern. Haben Sie Interesse, ein Strohballenhaus zu bauen?Wenn Sie selbst ein Strohballenhaus bauen möchten, so helfen Ihnen unsere Fachleute gerne weiter! - Hier finden Sie deutschlandweit kompetente Fachleute! Wenn Sie Fragen zu Themen rund um den Strohballenbau haben, so finden Sie eine Fülle von Expertisen und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) und weitere interassante Unterlagen zum downloaden im Bereich "info" Unter dem Bereich "forum" können Sie Projekte ankündigen oder suchen, sich an Fragen und Diskussionen zum Thema Strohballenbau beteiligen oder Möglichkeiten suchen und anbieten, um zu helfen und/oder zu lernen. |
Strohballenbau ist gesund und umweltfreundlich! Der Strohballenbau leistet dreifachen Klimaschutz: Beim Wachstum der Pflanze wird der Atmosphäre CO2 entnommen. Durch die geringe Herstellungsenergie (ca. um Faktor 100 geringer als von Mineralwolle und Polystyrol) wird weniger klimaschädliches CO2 emittiert. Durch die sehr guten Dämmeigenschaften von Strohballenwänden (Passivhaus-Qualität möglich!) wird weniger Heizenergie verbraucht und dadurch die Schadstoff- und CO2-Emission beim Betrieb des Gebäudes verringert. Holz, Lehm und Stroh als wesentliche Bestandteile enthalten keine Schadstoffe, sind nachwachsend, bzw. in fast unbegrenzter Menge vorhanden. Lehm auf den Decken- und Wandoberflächen sorgt für ein angenehmes und gesundes Raumklima.
Wenn die Baufamilie beim Einbau der Strohballen und beim Verputzen mit anfasst, lässt sich Wohnraum besonders kostengünstig erstellen. Bauweise mit TraditionWeltweit gehören Strohballen in vielen Ländern wie den USA, Kanada, Australien fast schon zum Alltag. Hunderte von gebauten Beispielen, einige über 80 Jahre alt, beweisen: Mit dieser Bauweise lassen sich kostengünstig haltbare, gesunde, mehrgeschossige Bauten errichten. Auch in Europa beispielsweise in Frankreich, England, Holland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien, Portugal, Dänemark und auch in osteuropäischen Ländern wie Tschechien, Estland, Litauen, Letland, Ungarn und der Slowakei hat diese neue Bauweise mittlerweile Fuß gefasst. In Deutschland wächst seit einigen Jahren das Interesse am Strohballenbau. Bisher sind über 80 genehmigte Wohnhäuser und einige Produktionsgebäude und viele kleinere Demonstrationsbauten entstanden. Mit der Erwirkung einer allgemeinen Baustoffzulassung durch den FASBA 2007 gewinnt diese Bauweise immer mehr an Zustimmung, da es in den meisten Fällen keine Schwierigkeit gibt eine Baugenehmigung zu erlangen. Der Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V. hat sich weiterhin zum Ziel gesetzt die Strohballenbauweise auf vielfältige Weise zu fördern und insbesondere die Rahmenbedingungen für bauaufsichtliche Zulassungen weiterhin zu verbessern. |