Fortbildung
Die wichtigen Termine gleich zu Anfang:
Informationsveranstaltung zur "Fachkraft Strohballenbau"(Kurs 01-2012-Fachkraft und Kurs 02-2012-Fachkraft)
An diesem Tag wollen wir allen Interessenten, aber auch ihren Arbeitsgebern einen Überblick über die Weiterbildung geben und die aufgekommenen Fragen beantworten.
Termin:
| 30.06.2012
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Zeit:
| 11 – 15 Uhr |
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Ort:
| Restaurant „Liekedeeler“ im Ökozentrum Verden Artilleriestr. 6 27283 Verden
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Kosten:
| Die Veranstaltung ist kostenfrei, es fallen lediglich Kosten für Getränke und das Mittagessen an. |
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Anmeldung:
| Bitte Anmeldung ausfüllen und zumailen |
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Weiterbildung „Fachkraft Strohballenbau“ - Pilotkurs (Kurs 01-2012-Fachkraft)
Block I:
| 19. – 23.03. und 26. – 30.03.2012
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Block II:
| 20. – 24.08. und 27. – 31.08.2012 |
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| Zeit: | jeweils Mo. – Fr., 8 bis 17 Uhr |
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| Ort: | Ökozentrum Verden Artilleriestr. 6 27283 Verden
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| Bitte beachten: | Für dieses Seminar gelten besondere Zulassungsbedingungen! (siehe Kursbeschreibung) |
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| Anmeldeschluss: | 10.03.2012 |
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Anmeldung:
| Bitte Anmeldung ausfüllen und zuschicken
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Weitere Informationen finden Sie in der Kursbeschreibung: "Fachkraft Strohballenbau" (Kurs 01-2012-Fachkraft)
Weiterbildung „Fachkraft Strohballenbau“ (Kurs 02-2012-Fachkraft)
Block I:
| 10. – 14.09. und 17.09. – 21.09.2012
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| Block II: | 22. – 26.10. und 29.10. – 02.11.2012 |
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| Zeit: | jeweils Mo. – Fr., 8 bis 17 Uhr |
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| Ort: | Ökozentrum Verden Artilleriestr. 6 27283 Verden |
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| Anmeldeschluss: | 24.08.2012 |
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| Anmeldung: | Bitte Anmeldung ausfüllen und zuschicken |
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Weitere Informationen finden Sie in der Kursbeschreibung: "Fachkraft Strohballenbau" (Kurs 02-2012-Fachkraft)
Warum wird die "Fachkraft Strohballenbau" benötigt?Auf Grund des großen Interesses am ökologischen Bauen hat in den letzten Jahren der Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V. (FASBA) Grundlagenarbeit für den Strohballenbau geleistet und das Bauen mit Strohballen bis zur Anwendungsreife gebracht. Neben den grundlegenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ist vor allem auch die Qualifizierung von Handwerker und Handwerkerinnen notwendig, um gerade in der Praxis eine gute Umsetzung dieser Bauweise zu gewährleisten. Auch können die noch wenigen bundesweit im Strohballenbau erfahrenen und oft selbständigen Handwerker die regional anwachsenden Nachfragen nach privaten und für öffentliche Zwecke genutzten Gebäude in dieser Bauweise nicht mehr befriedigen, so dass eine Systematisierung der Weiterbildung für den Strohballenbau immer wichtiger wird.  Daher ist der FASBA mit der Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) über die Investitions- und Förderbank Niedersachsens (NBank) seit Anfang Februar 2011 dabei, eine Weiterbildung für Handwerker und Handwerkerinnen zur Fachkraft Strohballenbau zu entwickeln. Auch für Arbeitssuchende sowie für Berufsschullehrer aus diesen Berufsgruppen ist die Weiterbildung offen. Sie wird 200 Stunden dauern, aufgeteilt in zwei Blöcke und kann mit einer Prüfung zur Fachkraft Strohballenbau vor der Handwerkskammer abgeschlossen werden. 2012 wird sie zum allerersten Mal als Pilotkurs (Kurs 01-2012-Fachkraft) in Verden, dem Sitz des Fachverbandes Strohballenbau Deutschland e.V., stattfinden (Termin siehe oben). Als Folge der Förderung kann der Pilotkurs auch nahezu kostenfrei angeboten werden.
Wer kann an der Weiterbildung teilnehmen?An der Weiterbildung teilnehmen können Menschen mit einem abgeschlossenen handwerklichen Beruf, oder auch solche, die über eine mehrjährige Baustellenerfahrung verfügen (möglichst im Bereich Strohballen- oder Lehmbau). Auch für Arbeitssuchende sowie Berufsschullehrer aus diesen Berufsgruppen ist dieses Projekt offen.
In der Weiterbildung wollen wir die Faszination und die grundlegenden Techniken des Bauens mit Strohballen vermitteln. Dazu werden wir nicht nur die verschiedenen Strohballenbauweisen bis hin zu den unterschiedlichsten Detaillösungen theoretisch kennenlernen, sondern diese, in der uns zur Verfügung stehenden großen Halle, vor allem auch praktisch ausführen.
Welche Zulassungsbedingungen gelten für die Teilnahme am Pilotkurs (Kurs 01-2012-Fachkraft)?Der Pilotkurs wird über die NBank vom Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert und obliegt daher bestimmten Voraussetzungen.
Grundlage für die Förderung ist u.a. die Stärkung der strukturschwachen Region im Ziel-1-Gebiet des ehemaligen Regierungsbezirkes Lüneburg. Dies betrifft in der Regel die Gebiete, die mit den Postleitzahlen 21, 27 und 29 anfangen. Gemäß den Förderrichtlinien der NBank dürfen daher an dem Pilotkurs nur die folgenden Personengruppen teilnehmen:
Handwerker und Handwerkerinnen, die zum Zeitpunkt der Weiterbildung im Fördergebiet arbeiten. Selbstständige, deren Betrieb zum Zeitpunkt der Weiterbildung im Fördergebiet liegt. Arbeitssuchende, die zum Zeitpunkt der Weiterbildung ihren Hauptwohnsitz im Fördergebiet haben und dort bei der Agentur für Arbeit gemeldet sind. Wandergesellen mit Hauptwohnsitz in Niedersachsen Handwerker und Handwerkerinnen mit Reisegewerbeschein, deren Hauptwohnsitz in Niedersachsen liegt
Welche Vorteile bietet die Weiterbildung?Die Nachfrage nach nachhaltigen und wohngesunden Gebäuden wird derzeit immer größer, so dass sich hier ein neuer und interessanter Markt entwickelt.
Im Folgenden einige Gründe, warum das Bauen mit Strohballen diesbezüglich sehr zukunftsträchtig ist:
Mit Strohballen lassen sich Gebäude im Passivhausstandard errichten (wird ab 2018 Pflicht!). Der Primärenergiebedarf (Herstellungsenergie) bei Gebäuden wird eine ähnliche Wichtigkeit bekommen wie der Energieverbrauch der Gebäude während der Nutzung. Gebäude, die mit Baustoffen mit einem niedrigen Primärenergieeinsatz gebaut wurden – z.B. aus nachwachsenden Rohstoffen, sind dabei gegenüber klassischen Massivhausbauweisen (mineralische Bau- und Dämmstoffe mit hohem Herstellungsaufwand) klar im Vorteil: Ein aus Beton gebautes Gebäude, das mit Polystyrol gedämmt wird, kann zwar eine gute Dämmung erreichen, braucht dagegen aber bis zu 80 Jahre, um seinen Primärenergieeinsatz zu amortisieren. Neben der Primärenergie wird zunehmend die CO2-Bilanz eines Baustoffes wichtig werden: Während die Herstellung einer EPS-gedämmten Stahlbetonwand die Atmosphäre mit 84 kg/m² CO2 verschmutzt, entlastet eine Strohballenwand hingegen die Atmosphäre mit ca. 83 kg/m² CO2. Ein Strohballenhaus ist energiesparend bei der Herstellung sowie im Betrieb: Im Vergleich zu einem konventionellen Einfamilienhaus kann ein Strohballenhaus hergestellt und ca. 10 Jahre beheizt werden, bevor es den Energieaufwand verursacht, den dieses allein zu seiner Herstellung benötigt. Strohballen sind ein regionales Produkt Im Verbund mit Holz und Lehm lassen sich aus Strohballen Gebäude erstellen, die gesundheitlich unbedenklich sind und durch den Lehminnenputz ein angenehmes Raumklima besitzen. Mit Strohballen ist es nicht nur möglich neue Häuser zu bauen, sondern auch bestehende Häuser von außen zu dämmen, um so einen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauches zu leisten. Mit dieser Bauweise kann man effizient vorfertigen, wie auch den Bauherren eine Möglichkeit der Selbsthilfe anbieten.
Wer sich schon heute ausbilden lässt, ist der Konkurrenz schon morgen den entscheidenden Schritt voraus und kann dadurch neue Kunden gewinnen! Diesen Text können Sie sich auch hier als PDF herunterladen |