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Wir über uns

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Allgemeines

Der Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V. (FASBA) ist ein gemeinütziger Verein, der mit derzeit 130 Mitgliedern bundesweit tätig ist.

Der Vereinssitz (vorher Ökodorf Sieben Linden ) wurde mit Beschluss der Mitgliederversammlung im September 2008 in das Ökozentrum Verden verlegt, wo auch das Deutsche Zentrum für Strohballenbau entstehen soll. 

Zielsetzung

Der FASBA hat sich zum Ziel gesetzt, den Strohballenbau national iund international zu fördern. Die Mittel und Wege hierfür sind vielfältig. Für seine wissenschaftliche Arbeit an seiner Zielsetzung hat der FASBA die Gemeinnützigkeit zuerkannt bekommen. Spenden können daher im üblichen Rahmen steuerlich geltend gemacht werden!

Mitglieder

Die Mitgliederschaft setzt sich etwa zu gleichen Teilen aus Planern, Handwerkern und interessierten Laien zusammen. Hieraus ergibt sich ein wesentliches Ziel des FASBA, sowohl die fachgerechte technische Umsetzung der Bauweise, als auch ihre Laienverständlichkeit und Selbstbaufreundlichkeit zu fördern.

Mit Hilfe unserer Internetseite www.fasba.de soll die Zusammenarbeit aller Beteiligten über räumliche Distanz hinweg erleichtert werden. Insbesondere das Mitglieder-Forum bietet hierzu gute Hilfestellungen.

Mitglied werden können alle natürlichen und juristischen Personen, die mit den Zielen der Satzung des FASBA übereinstimmen.

Aktivitäten

Im Rahmen der wissenschaftlichen Aktiviäten wurden bislang eine Vielzahl von Baustoffuntersuchungen durchgeführt. Sie bildeten die Grundlage für die Anfang 2006 erteilte, erste "allgemeine bauaufsichtliche Zulassung" (PDF-Datei zum download) für eine Außenwandkonstruktion mit "Baustrohballen" als Ausfachungsdämmstoff.

Die hierfür bis Ende 2005 durchgeführten Maßnahmen (Abschlussbericht als PDF-Datei 1,2MB) wurden vom Bundesministerium für Landwirtschaft (BMELV ) im Rahmen des Projekts Regionen Aktiv gefördert.

Duch eine Vielzahl von weiteren baustoffspezifischen Untersuchungen konnten für den Baustoff Baustrohballen amtliche Prüfzeugnisse erwirkt werden, die eine Baurechtliche Genehmigung weiterer Konstruktionen im Einzelfall erleichtern.

Bis Mitte 2008 wurden in einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt weitere Untersuchungen durchgeführt. Mit Hilfe von Lastversuchen wurde die Tauglichkeit der lasttragenden Konstruktionsart untersucht, sowie etliche Baustofftests im bauphysikalischen Bereich durchgeführt. Ein großer Anteil der Untersuchungen befasst sich weiterhin mit der mikrobiellen Resistenz von unbehandelten Strohballen. Die Untersuchungen sollen bestehende Nachweislücken schließen und den bisher anerkannten Anwendungsbereich erweitern. Erste Ergebnisse liegen bereits vor und werden ausgewertet.

Viele weitere Aktivitäten, wie zB die Durchführung von Fachtagungen und Messeauftritten und die Bildung von Regionalgruppen gehen von Verbandsmitgliedern aus.

Selbstverständnis

Der Verband will dem offenen, kooperativen Austausch unter allen Strohballenbauschaffenden einen dauerhaften, guten Rahmen geben. Der Zugang zum gesammelten Strohballenbauwissen soll frei bleiben, Strohballenbauten sollen überall in Deutschland, ohne Patentschutz und Lizenzhindernisse entstehen können. Jeder der über die Mitgliedschaft im Fachverband von den Erfahrungen anderer profitiert, leistet seinerseits mit dem Mitgliedsbeitrag von derzeit 120,- bis 240,- €/ Jahr einen Beitrag zum Vorankommen der neuen Bauweise insgesamt.

Die Verwendbarkeit von regional produzierten Baustrohballen soll beibehalten werden. Bei der Weiterentwicklung der bauaufsichtlichen Anerkennung von Strohballen kommen hohe finanzielle Belastungen auf den Fachverband zu, während der Nutzen allen Anwendern grundsätzlich kostenlos zur Verfügung stehen soll. Damit dies langfristig möglich bleibt, sind Spenden an den FASBA sehr willkommen.

 

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