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Strahlenschutz durch Lehmputz?

 
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mercutio



Anmeldedatum: 20.02.2008
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 21.02.2008, 13:43    Titel: Strahlenschutz durch Lehmputz? Antworten mit Zitat

Hallo Strawbauies,ich las vor einiger Zeit in so einer Öko- Zeitschrift, Lehm sei ab einer Putzstärke von 50 mm strahlungsabschirmend. Kann das stimmen? Falls das stimmt, weiß einer, woran das liegt? Bei Wiki steht dazu noch nichts drin.Danke für Beiträge sagtMercutio Wink
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antoniusg



Anmeldedatum: 07.01.2008
Beiträge: 56
Wohnort: Goldingen in Kurland

BeitragVerfasst am: 25.02.2008, 05:34    Titel: Antworten mit Zitat

Labdien!Zitiert wird in Sachen Strahlenschutz zumeist eine dpa-Meldung von 2001.Grasdächer und Lehmwände können die als Elektrosmog bezeichnete Strahlung von Mobilfunksendeanlagen fast vollständig abschirmen. Das haben am Dienstag veröffentlichte Messungen von Wissenschaftlern der Universität Kassel ergeben. Ein Lehmgewölbe mit Grasdach dämpfe die von vielen Menschen als gesundheitsschädlich gefürchtete Strahlung um mehr als 99 Prozent, ermittelten die Forscher. Ein herkömmliches Ziegeldach halte dagegen nur rund 50 Prozent der elektromagnetischen Wellen ab. Das gelte sowohl für die derzeit genutzten Handy-Frequenzen als auch für die höheren UMTS-Frequenzen der kommenden Mobilfunkgeneration.Herkömmliche Fenster könnten nach Angaben der Kasseler Wissenschaftler mit einer modernen Wärmedämmverglasung das Eindringen der Strahlung vermindern. Für Dachfenster empfehlen die Wissenschaftler reflektierende Sonnenrollos.dpa (2001)Es wurde gemessen, ohne das Warum zu erläutern. Weil man das eben Messen und somit Vergleichen kann.Da auch das Grasdach von Strahlung schützt, gehe ich davon auss, dass eine gewisse Stärke einer Erden (mit Ton-, Sand- Mineralienanteile..), aussreicht, um ein Optimum an Strahlenschutz zu erreichen. Den Lehm gibts dann besonders für die Wand :DDie Ausführlichste Meldung habe ich hier gefunden :wink:http://www.gerald-lange.de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen/vdi_150601a.htmGruss Antonius
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mercutio



Anmeldedatum: 20.02.2008
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 25.02.2008, 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

danke für die aussagekräftige antwort, antonius. auch der link richtung minke hat mir geholfen. da bekomme ich also kostenlos und ausversehen gleich die komplette strahlenabschirmung für mein häuschen. zum mobiltelefonieren ab in den garten Smile ist bestimmt auch für die kids ne gute sache...also, danke recht herzlich.ciao mercutio
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malte s



Anmeldedatum: 26.02.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 29.02.2008, 15:51    Titel: malte s Antworten mit Zitat

an mercutio betr. mobilfunk abschirmung durch lehmauch mir ist die relativ gute abschirmung von lehm ggü. HF bekannt. diese tatsache führt natürlich automatisch zu der konsequenz, das innerhalb des gebäudes keinerlei drahtlose kommunikation (handy , schnurlostelefon; W-Lan ...) stattfinden darf und ausserdem das handy im haus ausgeschaltet bleiben muss ! ansonsten hat die abschirmwirkung der baustoffe eine verschlimmerung der situation zur folge ... da die elektro-magnet.wellen in den innenraum zurückreflektiert werden und das handy seine leistung automatisch dem schlechten empfang anpasst und hochfährt ! was die bauteildicken betrifft sind nach meiner info stärken von 24cm für massivlehm erforderlich , um für mobilfunk eine reduktion von ca. 99.4% zu erreichen; die fenster müssen metallbedampft sein( mit dem nachteil einer unnatürlichen veränderung des tageslichts; abschirmung bestimmter UV-anteile ;verschlechtertes Pflanzenwachstum ...). ausserdem stellen die fensterrahmen noch leckagen dar, wenn sie nicht auch abgeschirmt sind . kein leichter ausweg aus dem mobilfunk-dilemmaalso ,aber möglich. vor allem müssten mal die senderleistungen in D herabgesetzt werden (so wie in der CH und anderen ländern der fall) also bekämpfung des problems an der quelle .. gruß malte s aus trier:wink:
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antoniusg



Anmeldedatum: 07.01.2008
Beiträge: 56
Wohnort: Goldingen in Kurland

BeitragVerfasst am: 06.03.2008, 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!Bei der Abschirmwirkung von Naturmaterialien wie Lehme oder allgemeine Produkte aus Erden würde ich nicht von einer Reflektion der Strahlung ausgehen, wie sie bei Metallen (z.B. auch beschichtetes Fensterglas) der Fall ist.Ich gehe davon aus, dass diese Materialien die Strahlung absorbieren (schlucken) und daher auch selbst sinnvoll sind, wenn im Raum Geräte stehen, die "strahlen", denn auch diese werden absorbiert und nicht reflektiert.Gruss Antonius(Habe morgen einen ersten Gesprächstermin wegen meines Projekts in Riga)
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Oliver Gabriel



Anmeldedatum: 31.01.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 16:55    Titel: Abschirmung ggb. HF-Strahlung Antworten mit Zitat

Hallo,als baubiologischer Messtechniker IBN habe ich öfters mit Abschirmungen zu tun...Die Aussage "Lehmputz schirmt ab" halte ich für zu gewagt, die Abschirmwirkung bei einem Putz 5cm (meine ich. müsste nochmal prüfen) liegt bei ~15dB bei D-Netz, etwas besser bei E-Netz/UMTS (~20dB)._ Hier gibt`s ein Nachschlagwerk für Baustoffe... bei Interesse melden, ~20€ meine ich.Die Abschirmwirkung beruht eher auf Absorption, wenn der Lehm feucht ist, dann auch Reflexion.Die 15 / 20dB sind aber Werte, welche bei eher geringen Belastungen ausreichend sind. Bei stärkeren Belastungen aber nicht ausreichend... :-(Also: Abschirmung vorsehen wenn kritischer Standpunkt oder Antenne zu erwarten sind - ist im Vorfeld billiger als nachher.Auf keinen Fall Entwarnung!Beim Strohballen u. Holzbau sollten bei der Elektroinstallation auch generell abgeschirmte Kabel vorgesehen werden, dann ist das niederfrequente E-Feld abgeschirmt. Ist gut für den Schlaf... :-)Ist ansonsten bedeutend kritischer als im "0815" - Massivbau!Gruß,Oliver
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mercutio



Anmeldedatum: 20.02.2008
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 19:42    Titel: e-leitungen schirmen Antworten mit Zitat

hi oliver,danke für den eintrag. will meinen kabelsalat wie einen kabelbaum durch eine art hauptkanal ziehen und nach rechts-links-oben-unten verteilen. plane eine kg-rohr-halbschale einzulegen und diese nach installation mit aluklebeband zu umwickeln. die folie schließ ich dann am potentialausgleich an. die kinderzimmer bekommen einen netzschalter an der tür für die steckdosen, zusätzlich kopple ich die schlafräume mit einem totschalter bei abschaltung der tagesgeräte.hoffe, das reicht für 70 %.ciao chrischan
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Oliver Gabriel



Anmeldedatum: 31.01.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,Dein Prinzip stimmt... Beim Auflegen am Potentialausgleich halt darauf achten, dass nur an der letzten Stelle aufgelegt wird und nicht ausversehen eine Schleife entsteht. (Ist schon einigen Elektro"fach"betrieben passiert Smile )Allerdings mindestens bei den Einzelkabel nach dem Kabelbaum denke ich, dass das abgeschirmte die einfacherer Variante wäre...Bei den Netzabkopplern sollte man anschließend noch die Wirksamkeit prüfen, nicht dass Felder aus anderen Räumen dadurch verstärkt einstrahlen (Kommt öfter vor als man denkt), dies hängt u.a. von der Phasenlage ab...Gutes Gelingen u. viel Spaß,Oliver
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antoniusg



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Beiträge: 56
Wohnort: Goldingen in Kurland

BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!Denke gerade dran...Habe ein Radio an, was auch auf 6V Baterien läuft, einen PC, der eine 12V Versorgung braucht (oder 24?), Bildschirm weiß ich gerade nicht, ein VoIP-Teil mit 9 Volt-Netztteil....Der Wasserkocher in der Küche ist glaube ich, das einzige Teil was 230V braucht. Spülmaschine und Waschmaschine habe ich nicht, aber eine Induktionskochplatte.Warum haben wir eigentlich das Strahlungsintensive 230V-Netz.Reichen nicht 2 Steckdosen im ganzen Haus (Küche, Hauswirtschaft), einige Leerrohre (Nachinstallationen) und Anschlüsse von 12 V im Haus?12V weils fürs Auto schon alles Möglich an Zeugs gibt.Ich weiß aus viel Volts kann man mehr Watts holen.Aber die einzelnen Geräte im Haus werden immer Energiesparender, wenn man will. Die PC-Hersteller werden sich jetzt in Sachen green-it Konkurrenz machen.Ist es möglich mit Senkung der Voltzahl die Strahlung zu verringern?Gruss Antonius
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mercutio



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BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 18:07    Titel: gleichspannung/ niederspannung= kein e-smog Antworten mit Zitat

mienes wissens nach gibts keine feld-entwicklung bei gleichspannung. die entsteht durch den ständigen zerfall des elektrischen feldes auf dem weg von plus nach minus. und bei einer spannung von 12 v passiert auch im wechselspannungsbereich nur noch sehr wenig an feldstärken.wenig volt gleich genausp viel watt, der stromfluss wird NUR stärker. deshalb braucht man große leitungsquerschnitte. und die sind teuer bis unbezahlbar.kepler/lmebke beschreiben in ihrem genialen buch über den selbstbau eines lehmhauses, wie si ganz ohne stromanschluss auskommen und die leere autobatterie immer wieder während der fahrt aufladen...nichts ist unmöglich.windrad und pv sind heute auch wirklich interessant, und wenn es nur für licht ist.im übrigen hab ich keine wirkliches problem mit elektrischer strahlung, ich merk das nicht wirklich. wenns den strahlenschutz kostenlos dazugibt zum lehmputz kann ich mich halt freuen.ciao chrischan
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antoniusg



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Beiträge: 56
Wohnort: Goldingen in Kurland

BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!Es geht beim elektromagnetischen Feld, zwar auch ums Merken, in erster Linie aber um gesundheitliche Folgeschäden oder schleichende Erkrankung.Das fängt beim (unbemerkten) schlechten Schlaf an und höhrt bei frührem Tod auf.Atomare Strahlung merkst du auch nicht, doch irgendwann hast du Krebs oder geschädigtes Erbgut. Die Strahlung eines Stromfeldes ist nicht so gefährlich. Aber ab wann ist etwas denn gefährlich?Ich sehe nichts und dann fiel Ihm das Auto auf dem Kopf.Greetings Antonius
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mercutio



Anmeldedatum: 20.02.2008
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 24.03.2008, 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Very Happy leben ist lebensgefährlich und endet in aller regel tödlich :Dooh, bin ich wieder böse, ich schelm... Rolling Eyes
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Lars Christoph



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Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 26.10.2008, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe einen Untersuchungsbericht vorliegen von Pauli/Molan, in welchem alle möglichen Baustoffe und Abschirmmaterialien auf ihre HF-Dämpfung untersucht wurden. Hier sind unter anderem Lehmsteine mit 1600kg/m³ untersucht worden. Lehmutz hat eine Dichte von ca. 1700kg/m³, also etwas besser.
Ein 24cm Stein hat eine Abschirmwirkung von 9dB bis 35dB, ein 11,5cm Stein eine Abschirmwirkung von 6dB bis 15dB (Frequenzbereich von 200MHz bis 2000MHz = Mobilfunkfrequenzen, DECT,...).
Und weiter: Ein 24cm Stein hat eine Abschirmwirkung von 35dB bis 55dB, ein 11,5cm Stein eine Abschirmwirkung von 15dB bis 49dB (Frequenzbereich von 2GHz bis 10GHz = Richtfunk, Radar,...).
Jetzt könnte man interpolieren und schätzen und würde bei 5cm Lehmputz auf Werte von ca. 4dB bis ca.7dB und von 7dB bis ca.40dB kommen.
5dB entsprechen einer Abschirmwirkung von 67%, 10dB von 90%, 15bB von 97%, 20dB von 99%, ... .
Jetzt ist es wichtig zu wissen, wie hoch die Belastung ist, die von außen kommt und was die anderen Baustoffe (Stroh ?, Kalkputz) noch an Dämpfung bringen. Besonders in der Summe könnte es gut ausreichen.
Gruß Lars
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mercutio



Anmeldedatum: 20.02.2008
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 27.10.2008, 15:19    Titel: endlich achlich Antworten mit Zitat

danke für die sachliche information, danke für die antwort.
gruß chrischan
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