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Fachwerksanierung mit Strohballen

 
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benstone



Anmeldedatum: 09.11.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 09.11.2008, 12:18    Titel: Fachwerksanierung mit Strohballen Antworten mit Zitat

Hallo Forum,

Vor einem Jahr haben wir ein etwa 100 Jahre altes Fachwerkhaus in der Eifel gekauft. Es ist ein traditionelles Bauernhaus, in dem das Wohnhaus, die Scheune, der Stall und die Tenne unter einem Satteldach vereint sind. Das Erdgeschoß ist aus Bruchstein (Grauwacke) gemauert und das Obergeschoß ist in Holzständerbauweise mit Bimssteingefachen errichtet. Der Vorbesitzer hat vor etwa 10 Jahren das Obergeschoß mit 10 cm Syropor innen isoliert. Die Bimsgefache sind in keinem guten Zustand.

Mein Plan:

1. Bauphase, Ausbau der Scheune:

Die Scheune hat innen eine Grundfläche von ca. 30 qm mit einem gestampften Lehmboden. Die Idee ist, die Bodenplatte mit einer unterlüfteten Konstruktion aus einem Holzrost, darauf Lehm, dann Strohballen, wieder Lehm und abschließend einen Holzdielenboden zu erstellen. Die obere und die untere Holzkonstruktion soll miteinander verspannt werden um Bewegungen zu verhindern.
Die beiden Tore will ich durch teilweise verglaste Holzständerwände ersetzen, so das von aussen die Optik eines Tors erhalten bleibt. von innen soll eine Wand aus Stohballen davor, innen mit Lehmputz verputzt.
Darüber ist Ständerwerk mit Bimsgefachen. die Gefache sollen raus und durch Stohballen ersetzt werden. Aussen mit Kalkputz innen mit Lehmputz.
Im Obergeschoß ist die Scheune zur Tenne über dem Stall hin offen. Hier soll auch eine Wand aus Stohballen hin.
Den Speicherboden will ich ebenfalls mit einer Lage Strohballen isolieren. Das Dach wird neu gelattet und gedeckt. Der Stuhl ist ok.

2. Bauphase, Bestehender Wohnbereich:

Wenn die neuen Räume in der Scheune beziehbar sind, soll die gesammte Syroporisolierung im OG des alten Wohnhauses raus, ebenso die Bimsgefache und wie in der Scheune durch Strohballen ersetzt werden. Der Speicherboden soll auch hier durchgehend mit Ballen isoliert werden.
Alle Srohballenwände sollen mit Wandheizung versehen werden.

Meine Fragen:

1. Ist jemandem so ein Projekt bekannt, das schon realisiert worden ist?

2. Feuchteschutz: Nach Möglichkeit will ich auf Folien verzichten. Wo müssen sie sein?

3. Bodenkonsrukion: Funktioniert das? Fault mir die Unterkonstruktion weg? Reicht eine Kapilarbrechende Schicht (Kies) Auf dem Erdreich? Auf chemischen Holzschutz will ich komplett verzichten, ausser Türen, Tore und Fenster von aussen.

4. Muß zwischen die Holzwand (Tore) und die Ballen ein Putz?

5. Speicherboden: Wie muß ich das Stroh verkleiden? Oben und unten Lehm?

6. Hat jemand Ideen oder Anregungen?



Das Ganze soll weitgehend in Eigenleistung entstehen. Nächstes Jahr ist erst das Dach dran und dann die Zwischendecke und die Bodenkonstuktion in der Scheune. Als nächstes die Tore....
Ich werd über den Fortschritt berichten.

Ich freu mich auf eure Antworten

Gruß Ben
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antoniusg



Anmeldedatum: 07.01.2008
Beiträge: 56
Wohnort: Goldingen in Kurland

BeitragVerfasst am: 14.11.2008, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ben...

Es schwer in einem Forum auf so komplexe Texte ein zu gehen.
In einem Forum ist es besser Baudetaile zu besprechen und nicht ganze Bauvorhaben, in die man sich einlesen muß.

Wie gut ich auch die Verwendung von Lehme, Stroh und Holz finde, es ist mir zur Zeit nicht möglich mich in weitere komplexe Dinge ein zu arbeiten.

Gruss Antonius
_________________
["Aparnieki", Kurmāles pag., Kuldīgas nov., LV-3301- Längengrad: 21.9540 / Breitengrad: 56.9674 / Höhe 67m über NN. http://www.kuldiga.de
Das andere Strohprojekt: http://www.matracis.eu
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